vor 2 Monaten

Interaktive Sonderausstellung „Superhirn“ im AUDIOVERSUM

DATUM: Ab sofort bis Mitte Mai 2019
UHRZEIT: Di-Fr 9.00-17.00 Uhr sowie Sa, So, Feiertag 10.00-17.00 Uhr
ORT: Wilhelm-Greil-Straße 23, A-6020 Innsbruck

Eintritt: 9,00 Euro
Kinder unter sechs Jahren: Eintritt frei

Wie steuert das Gehirn unser Nervensystem? Wie funktioniert die Weitergabe von Informationen? Wie viele Nervenzellen sind im Gehirn aktiv und warum ist Gähnen ansteckend? 

Immer auf Hochtouren

Ob lebensnotwendige Vorgänge wie Atmung und Herzschlag, die Steuerung der Bewegungen und des Gleichgewichts oder das Entstehen von Erinnerungen: Das Gehirn steckt voller beeindruckender Funktionen. Maßgeblich daran beteiligt sind die 86 Milliarden Nervenzellen in unserem Gehirn, die sogenannten Neuronen. Jedes Neuron ist mit 1.000 bis 30.000 anderen Nervenzellen verbunden. In der Sonderausstellung „Superhirn“ zeigt ein interaktives Gehirn-Modell, wie die vernetzten Zellen Informationen aufnehmen, verarbeiten und weiterleiten – und das rund um die Uhr. Denn während die meisten Organe nachts in den Ruhemodus wechseln, bleibt das Gehirn aktiv, um zum Beispiel Tageserlebnisse zu verarbeiten.

Wie ein Spiegelbild

Gähnen steckt an – jeder kennt diesen eigenartigen Reflex. Den Grund erfahren die Besucher der Ausstellung auf ihrer Entdeckungsreise durch die menschliche Denkzentrale: Spezielle Nervenzellen, sogenannte Spiegelneuronen, sorgen im Gehirn dafür, dass der Mensch nachvollziehen kann, was andere empfinden. Sie machen ihn zum mitfühlenden Wesen – und sorgen ganz nebenbei auch dafür, dass manches Lachen ansteckt.

Die Fühler der Haut

In der Sonderausstellung erfahren die Besucher mithilfe eines sogenannten Homunculus mehr über die körperliche Empfindsamkeit. Wir Menschen sind am ganzen Körper mit Berührungsrezeptoren ausgestattet – diese sind jedoch ungleichmäßig verteilt. So haben zum Beispiel Lippen und Hände eine deutlich höhere Menge an Rezeptoren vorzuweisen als die Arme. Werden die Hautareale berührt, so werden bestimmte Nervenzellen in der Hirnrinde aktiv. Das lebensgroße Homunculus-Modell zeigt ein verzerrtes Menschenbild, bei dem sich die Größe der Körperteile nach der Anzahl der dort vorhandenen Rezeptoren richtet. Das sieht nicht nur lustig aus, sondern eignet sich auch für ein gemeinsames Erinnerungsfoto von Besucher und Homunculus.

Eye-Tracking: Wenn Augen auf Wanderung gehen

Das Sehen ist der dominanteste Sinn des Menschen: Rund 25 Prozent unseres Gehirns sind mit der Verarbeitung von visuellen Informationen beschäftigt. An der „Eye-Tracking“-Station können Groß und Klein herausfinden, wie das Gehirn die Bewegung der Augen steuert. Mithilfe moderner Technik werden die Blickbewegungen der Besucher aufgezeichnet und sichtbar gemacht. Ursprünglich als wissenschaftliche Methode zur Augensteuerung entwickelt, kommt die Eye-Tracking-Technologie mittlerweile auch bei der Gestaltung von Videospielen und im Marketing zum Einsatz.

Darüber hinaus gibt die Sonderausstellung die Gelegenheit, die eigene Denkleistung zu testen: In kniffligen Rätseln – zum Beispiel zum räumlichen Vorstellungsvermögen – können die Besucher ihre vermeintlich grauen Zellen, die tatsächlich rosa sind, herausfordern.

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