vor 4 Wochen

Ministerin bei sprungbrett für Mädchen

sprungbrett für Mädchen erhielt hohen Besuch:

Kürzlich durfte das sprungbrett für Mädchen Susanne Raab, Bundesministerin für Frauen, Familie, Jugend und Integration, in seinen Räumlichkeiten willkommen heißen. Die Frauenministerin zeigte sich überaus interessiert an den vielfältigen Angeboten des sprungbretts für junge Frauen*, deren Eltern, Schulen und Betrieben. Neben dem Besuch der Beratungsräume, der Gruppenräume und der Mädchen*werkstatt gab es Zeit für Austausch zu aktuellen Fragestellungen und Themen.

Gesprochen wurde über die hohe Nachfrage nach Beratungen - trotz Corona suchen junge Frauen* das persönliche Beratungsgespräch face-to-face, wenn es um Schul- und Berufsorientierung oder psychosoziale Fragestellungen geht. Für Gruppenangebote, die momentan nur digital stattfinden können, stellte Frau Raab die Möglichkeit von gemeinsamen vorab-Testungen in den Raum, deren Finanzierung für das sprungbrett eine große Unterstützung bedeuten würde.

Auch die Angebote, die sprungbrett zur Förderung junger Frauen* im MINT-Bereich setzt, waren zentrales Thema, handelt es sich doch um ein Herzensanliegen der Bundesministerin, die aktuell zur Einreichung neuer Projektideen aufruft. Hier kann sprungbrett in seinen beiden Projekten youngFITund FIT Wien Nö Bgld auf jahrzehntelange Erfahrung zurück greifen.

Betont wurde auch, dass ein eigenes Einkommen der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben ist und damit auch das Aussteigen aus einer Gewaltbeziehung deutlich erleichtert. Die hohe Arbeitslosigkeit von jungen Menschen, speziell von jungen Frauen, und die damit einhergehende drohende Armutsgefährdung sind ein zentrales Problem, dem es daher auch im Sinne derGewaltprävention und der Ermöglichung eines selbstbestimmten Lebens entgegenzuwirken gilt.

Teilnehmerinnen* aus der aktuellen Workshopreihe des Mädchen-Berufs-Zentrumssprungbrett formulierten im Vorfeld "Wünsche an ihre Frauenministerin". Sichtbar wurde die große Sehnsucht nach einer guten Ausbildung, aber auch Gewaltfreiheit, Chancengleichheit und Rechte für Frauen* wurden gefordert. Die Lage am Arbeitsmarkt ist angespannt und viele junge Frauen* haben das Gefühl, momentan kaum eine Chance auf eine Lehrstelle zu haben. Vor allem das Thema, wieder verstärkt Schnupperpraktika absolvieren zu können - ein zentrales Tool in der Berufsorientierung und durch Corona für Unternehmen momentan schwer zu realisieren - wurde von Frau Raab "mitgenommen".

 

sprungbrett: Beratungsstelle für Mädchen* und junge Frauen*!

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